2019-10-28

Stöckli-Fahrerinnen und -Fahrer mit dem Saison-Auftakt nicht zufrieden

Der erste Podestplatz des Weltcup-Winters 2019/20 war zum Greifen nah, wurde aber dann doch nicht Tatsache. Die Rennen von Sölden sind für die Stöckli-Athletinnen und Marco Odermatt unter dem Titel „verpasste Chancen“ zu sehen.

Stöckli-Fahrerinnen und -Fahrer mit dem Saison-Auftakt nicht zufrieden

Das hätte ein Auftakt nach Mass werden können, beim Riesenslalom in Sölden. Marco Odermatt, einziger Stöckli-Fahrer im Starterfeld, lag nach dem 1. Lauf hinter dem späteren Sieger Alexis Pinturault und dessen Landsmann Mathieu Faivre auf dem dritten Platz. Und das obwohl Odermatt im Rückblick mit seinem ersten Lauf gar nicht so zufrieden war. Es sei keine fehlerfreie Fahrt gewesen, räumte Odermatt ein. Aber die Chance auf seinen dritten Podestplatz bei einem Weltcup-Riesenslalom war da. Nach der Pause und den zweiten 50 Prozent des Arbeitstages aber stand der Nidwaldner ohne Podestplatz da. Er beendete das Rennen auf Platz 13 und war mit sich und seiner Leistung nicht zufrieden. „Das regt mich sehr auf“ und „das war dumm“ sparte Odermatt nicht mit Selbstkritik. „Am Vormittag habe ich noch gesagt, dass ich nach Fehlern cool bleibe. Dann mache ich im zweiten Lauf einen und gleich noch einen. Im ersten Lauf bin ich mit einer gefühlt schlechten Fahrt auf Platz drei gefahren, darum weiss ich, was eigentlich möglich gewesen wäre“, lautete der Ärger des sechsfachen Junioren-Weltmeisters von 2016/2018. Gewonnen wurde das Rennen von Alexis Pinturault, der im Duell der Franzosen das bessere Ende für sich behalten konnte. Zweiter wurde Mathieu Faivre und auf Platz drei schaffte es der Slowene Zan Kranjec.

Im Rennen der Frauen erreichten mit Viktoria Rebensburg und Andrea Ellenberger zwei der drei gestarteten Stöckli-Fahrerinnen den zweiten Lauf. Einzig für Jasmina Suter war der Renntag schon nach der Hälfte des Pensums vorbei. Viktoria Rebensburg wurde letztlich nur Dreizehnte und auch Andrea Ellenberger hatte sich etwas mehr als den 16. Platz vorgestellt gehabt. Rebensburg, die in Sölden 2010 und 2017 gewinnen konnte, wirkte auf dem Rettenbach-Gletscher irgendwie gehemmt. Selber konnte sie sich weder den 10. Zwischenrang nach dem ersten Lauf noch die enttäuschende Schlussplatzierung erklären. „Es fällt mir schwer, Gründe zu nennen. Aber das alles ist kein Wunschkonzert und ich muss das erst mal sacken lassen und sauber analysieren“, sagte die Deutsche, deren Saisonziel der Kampf um die kleine Kristallkugel im Riesenslalom ist.

Auch Andrea Ellenberger haderte nach ihrem Rennen. „Im Ziel war ich etwas enttäuscht, dass es nicht grün aufgeleuchtet hat. Ich nerve mich ein Bisschen darüber, weil ich könnte so viel mehr, wenn ich mir nur etwas mehr zutrauen würde“, sagte die Nidwaldnerin im Interview mit dem Schweizer Fernsehen. Allerding relativiert sich die Enttäuschung über den 16. Rang schnell wenn man realisiert, dass Ellenberger in ihrem erste 13. Weltcup-Riesenslalom das nach dem 11. Rang von Kronplatz (Januar 2019) zweitbeste Resultat geglückt ist. Darauf kann die 26-Jährige aufbauen.

 

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