2019-10-23

WIR SIND BEREIT, DER WINTER KANN KOMMEN

Mit den traditionellen Riesenslaloms auf dem Rettenbach-Gletscher ob Sölden beginnt am 26./27. Oktober der alpine Ski-Weltcup. Die dort am Start stehenden Stöckli-Athletinnen und -Athleten sowie die gesamte Stöckli-Crew sind bereit für den Winter 2019/2020 – aber auch alle andern können den Saisonauftakt kaum erwarten.

WIR SIND BEREIT, DER WINTER KANN KOMMEN

Drei Frauen, ein Mann – ein kleines, aber äusserst feines Team wird Stöckli beim Weltcup-Auftakt in Sölden vertreten. Insgesamt aber hat der Schweizer Skihersteller im Winter 2019/20 – sowohl bei den Alpinen wie auch im Skicross – ein ambitioniertes und starkes Team mit Athletinnen und Athleten aus sechs Nationen am Start.

Mit Marco Odermatt ist ein „Stöckli-Mann“ beim ersten Weltcup-Rennen des Winters dabei. Der 22 Jahre alte Nidwaldner hat einen starken Winter 2018/19, den er mit zwei Riesenslalom-Podestplätzen im Weltcup krönen konnte, hinter sich und will nun den nächsten Schritt machen. Dass er von einigen Experten mit Dominik Paris (ITA) und anderen hinter dem Duo Henrik Kristoffersen (NOR)/Alexis Pinturault (FRA) als aussichtsreicher Aussenseiter im Kampf um den Gesamtweltcup bezeichnet wird, bringt Odermatt weder aus der Ruhe noch unter Druck. „Die Leute glauben an mich, das gibt zusätzlich Selbstvertrauen. Ich weiss, was ich kann und was ich erreichen will, damit starte ich in die Saison“, sagt der sechsfache Junioren-Weltmeister.

Aber nicht nur Marco Odermatt brennt darauf, dass es nun endlich wieder losgeht. „Die Sportlerinnen und Sportler haben gut trainiert und sind soweit fit“, sagt Stöckli-Rennleiter Beni Matti. Die Ausnahmen sind Noémie Kolly, die sich beim Gletscher-Training im August das Kreuzband im rechten Knie gerissen hat, und Laurenne Ross. Die Amerikanerin hatte sich im Februar beim WM-Super-G von Are verletzt. Ross hat sich daraufhin entschieden, im Winter 2019/20 eine Pause einzulegen, um körperlich wieder top-fit zu werden. Abfahrtsweltmeisterin Ilka Stuhec ist nach ihrer Kreuzbandverletzung seit Ende August wieder im Schneetraining. Physisch ist die 28 Jahre alte Slowenin wieder völlig fit, was bis zur WM-Form noch fehlt, sind der Rennrhythmus und das Vertrauen, damit sie auch bei schwierigen Verhältnissen (schlechter Sicht) schnell ist. Aber Ilka Stuhec hat ja noch Zeit und ist auf einem guten Weg dazu, das Vertrauen und die Sicherheit wiederaufzubauen. Die Slowenin startet erst mit den Speed-Rennen in Übersee in den Wettkampf-Winter.

Anders Viktoria Rebensburg. Die Olympiasiegerin 2010 und Gewinnerin von WM-Silber in Are 2019 und Beaver Creek 2015, will in ihrer Lieblingsdisziplin Riesenslalom um die kleine Kristallkugel mitfahren. Daneben aber geht die 30 Jahre alte Deutsche auch im Super-G und in der Abfahrt an den Start. Sie wolle aber nicht von einem Rennen zum andern hetzen, sagt Rebensburg. „Wir müssen überlegen, wo es sinnvoll ist eine Pause zu machen, um vielleicht auch mal Skier zu testen“, sagt sie. Mit Andrea Ellenberger, die nach einigen Jahren des Alleingangs wieder in die Swiss-Ski-Kader aufgenommen worden ist, und Jasmina Suter, der Riesenslalom-Juniorenweltmeisterin des Jahres 2016, stehen in Sölden auch zwei Schweizerinnen mit Stöckli-Ski am Start.

Diese Stöckli-Athletinnen und Athleten starten in Sölden

Frauen: Viktoria Rebensburg (GER), Andrea Ellenberger (SUI), Jasmina Suter (SUI). – Männer: Marco Odermatt (SUI).

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