2020-12-17

4 Rennen, 6 Podestplätze – Skicrosser mit einem Super-Auftakt

Zum Weltcup-Auftakt der Skicrosserinnen und -crosser präsentierte sich das Stöckli-Team in Top-Form. Mit einem Sweep am zweiten und drei Podestplätzen am ersten Tag ist der Start in den Weltcup-Winter perfekt geglückt.

4 Rennen, 6 Podestplätze – Skicrosser mit einem Super-Auftakt

In Arosa ist am Dienstag und Mittwoch der Weltcup-Winter der Skicrosserinnen und -crosser lanciert worden. Dabei kam dem Stöckli-Team eine prägende, fast schon dominierende Rolle zu, denn bei drei von vier Siegerehrungen wurde das grün-schwarze Arbeitsgerät aus Malters – zum Teil gleich mehrfach – in die Luft gestreckt.

Höhepunkt der beiden Renntage war natürlich das Frauen-Rennen vom Mittwoch: Fanny Smith (SUI) setzte sich vor Marielle Thompson (CAN) und Talina Gantenbein (SUI) durch – ein lupenreiner Stöckli-Sweep auf dem Podest. "Das war ein Swiss Sandwich", sagte die jetzt 24-fache Weltcupsiegerin Smith zum ersten Schweizer Doppel-Podest bei den Frauen seit dem Februar 2019. Gantenbein und Smith holten sich bereits im Halbfinal die Plätze 1 und 2 und zogen – für die Bündnerin Gantenbein zum ersten Mal – in den Final ein. In der Entscheidung zwängte sich dann mit der routinierten Kanadierin Marielle Thompson eine dritte Stöckli-Fahrerin quasi als Belag zwischen die zwei Schweizer Sandwich-Hälften.  Bereits am Dienstag standen mit Fanny Smith (2.) und Sami Kennedy-Sim (3./AUS) zwei mit Stöckli-Skiern ausgerüstete Athletinnen auf dem Podest. Damit gingen also 5 von 6 Podestplätzen bei den Frauen – oder 83,33 Prozent – an Athletinnen, die jeweils mit dem Schweizer Ski auf dem Track unterwegs sind.

Bei dieser überragenden Erfolgsquote konnten die Männer nicht ganz mithalten. Aber am ersten Renntag lieferten sich die beiden Schweizer Routiniers Alex Fiva (34) und Jonas Lenherr (31) mit Landsmann Joos Berry und David Mobaerg, dem späteren Sieger aus Schweden, im Sprint-Final einen grossen Fight. Dabei kamen sich Berry und Fiva etwas in die Quere, so dass der Schwede wegfahren konnte. Fiva schaffte es als Zweiter zum dritten Mal in Serie beim Heimrennen auf das Podest, Lenherr blieb am Ende ein vierter Platz.

„Was für ein super Start für uns“, freut sich Stöckli-Rennchef Beni Matti. „Unser Material hat funktioniert und die Athletinnen und Athleten haben gezeigt, dass sie in Form sind. Ich bin gespannt darauf, was diese Saison für uns noch Schönes bereithält.“

 

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