2022-02-13

Ein wenig Schlitzohr und viel Dankbarkeit

Er wird derzeit mit Lob überschüttet, einen Superlativ jagt den nächsten. Marco Odermatt steht diese Saison im Rampenlicht. Kein Wunder bei diesen Erfolgen. Als bodenständig und offen wird er wahrgenommen. Bei den Fans genauso wie bei seinen Konkurrenten. Und wie kennt man Marco bei Stöckli? Nun, im Grunde nicht viel anders. Denn Marco ist vor allem eines: authentisch!

Ein wenig Schlitzohr und viel Dankbarkeit

Etwas muss Beni Matti, Rennsportleiter bei Stöckli, vorwegnehmen. «Marco ist ein Phänomen.» Über das skifahrerische Können müssen wir gar nicht sprechen. Wie er aber immer wieder auf spielerische Art mit dem Druck umgeht, ist bemerkenswert. Dazu der ganze Rummel mit den Medien und den Fans. Selbst die unterschiedlichsten Pistenverhältnisse scheinen ihm nichts anhaben zu können. Eine coole Socke eben. «Das war bereits in jungen Jahren eine grosse Stärke von Marco» blickt Beni zurück.

Seit Marco 10 Jahre alt ist, wird er von Stöckli unterstützt. Dass es mit seiner Karriere so schnell aufwärts geht, konnte man natürlich nicht voraussehen. Doch zu erahnen war es allemal. «Marco ist in seiner Entwicklung nie stehen geblieben, konnte von Jahr zu Jahr einen Schritt vorwärts machen, Skitechnisch und als Mensch.» Spätestens nach seinen 5 Titeln an der Juniorenweltmeisterschaften in Davos ist er überall auf dem Radar.

Wenn es schnell vorwärts geht, bedeutet das auch, man muss schnell lernen. Marco ist sehr entscheidungsfreudig und verzettelt sich kaum in Kleinigkeiten. Das hilft natürlich dem ganzen Team. «Und Marco ist ein Schlitzohr.» Das passt ja so gar nicht zu seinem Berufswunsch als Kind, denn er wollte Samichlaus werden. Beni Matti bezieht sich hier aber in erster Linie auf die Skipiste. «Manchmal fährt Marco eine Linie, die eigentlich gar nicht möglich ist» erklärt er. «Aber wenn das aufgeht, ist es natürlich extrem schnell.» Immer etwas versuchen, immer neue Varianten ausprobieren, das ist Marco Odermatt. Doch auch abseits der Pisten ist ihm eine gewisse Schlitzohrigkeit nicht abzusprechen. Ein Erfolg kann durchaus mal gebührend gefeiert werden. «Diese Saison vielleicht nicht jeden Erfolg einzeln, sonst würde er ja kaum mehr zum Skifahren kommen» meint Beni Matti lachend. Ein Spässchen mit dem Servicemann hier, ein kleiner Streich unter Teamkollegen dort. Marco sorgt für viel gute Laune.

Bescheiden wie er ist, meint Marco, dass er eigentlich nichts gut kann ausser etwas Skifahren. Diese so sympathische und bodenständige Art kommt auch bei Stöckli gut an. Die Begeisterung und der Stolz sind gross. Doch auch Marco schätzt die Zusammenarbeit und zeigt sich äusserst dankbar. «Für Odi ist es wichtig, sich immer wieder Zeit zu nehmen für die Serviceleute und Betreuer, um sich über alles Mögliche zu unterhalten» so Ivo Zihlmann, Servicemann und Skitester bei Stöckli. Da geht es dann nicht nur ums Skifahren. Ivo erinnert sich gerne an die Trips nach Nordamerika. "Da ist es etwas wie in einem Lager, man verbringt viel Zeit miteinander, lacht viel, lernt sich gut kennen." Und was ist es denn nun, das Marco eben nicht so gut kann? "Tennis spielen" sagt Ivo, ohne lange überlegen zu müssen. "Doch hier kann er sich bestimmt bei Beat Feuz ein paar gute Tipps abholen" fügt er lachend an.

Und schliesslich spricht Marco auch gegenüber dem ganzen Unternehmen seinen Dank aus. Bestes Beispiel: Als Odi nach der letzten Saison die Mitarbeiter in der Manufaktur und am Hauptsitz mit Gipfeli zum Znüni überraschte. Das war ein Highlight für die gesamte Belegschaft. Und vermutlich freut man sich schon jetzt auf seinen nächsten Besuch…

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