2022-01-04

Gastgeber, Produkttester und Sportfan

1991. Das entspricht dem Jahrgang des Schreiberlings dieses Textes. Es entspricht einem dreizehntel Jahrhundert und einer Zeit, wo es noch keine Carving Ski gab und das Internet noch in den Startlöchern stand. Es ist aber auch eine Zeit, wo er Filialleiter bei Stöckli wurde und für den Aufbau einer Filiale verantwortlich war: John Koller. Gastgeber, Sportfan und bis heute passionierter Filialleiter von Wil.

Gastgeber, Produkttester und Sportfan

30 Jahre ist er schon Filialleiter bei Stöckli. Dabei hat er viel erlebt, viel organisiert, viel gemacht und viel bewirkt. Und, er tut dies bis heute. Denn: John ist kein Langweiler. Er ist aktiv, engagiert, mit Herzblut dabei, gerne unter den Leuten, immer freundlich, stets zuvorkommend, positiv, ein Familienmensch und nebst all dem, sportinteressiert. Ob Skirennen, Langlauf, Tennis, Eishockey, Fussball, Motocross: Es gibt in Sache Sport praktisch nichts, was John nicht verfolgt, nicht schon selbst ausprobiert hat und wovon er nichts versteht.

John ist also ein Sportfan durch und durch. Es liegt daher praktisch auf der Hand, dass John sich schon früh dem Sport verschrieben hat. Nicht nur privat mit dem Beitritt in diverse Vereine, dem Organisieren und der Teilnahme diverser Sportevents und dem Ausprobieren verschiedener Sportarten, sondern auch im Beruf. «Gelernt habe ich eigentlich Landmaschinenmechaniker. Auf diesem Beruf habe ich ein paar Jahre gearbeitet, dann habe ich aber in ein Sportgeschäft gewechselt. Da war ich für die Werkstatt und den Verkauf zuständig. 10 Jahre lang.» 1989 dann der Wechsel zu Stöckli. Genauer gesagt zur damals neu eröffneten Stöckli-Filiale in Wil.

Das Gründungsdatum der Filiale ist also so zu sagen Johns Eintrittsdatum. Und das verbindet. «Ich war mitunter ein Teil von Anfang an und habe beim Aufbau und der Bekanntmachung der Filiale Wil mitgeholfen. Nebst meiner Familie ist die Filiale Wil mein Leben. Auch wenn sie der Firma Stöckli gehört, für mich ist die Filiale wie mein eigenes Geschäft. Die Filiale und deren Mitarbeitern bedeuten mir sehr viel. Ich bin dafür verantwortlich und gebe tagtäglich mein Bestes dafür.»

Und John gibt wortwörtlich sein bestes. Denn seine Aufgaben als Filialleiter sind anspruchsvoll und vielfältig. Und gehen oftmals über einen normalen Arbeitstag hinaus. Auch wenn er von sich aus ganz banal sagt: «Meine Hauptaufgabe ist einfach zu schauen, dass das Geschäft läuft und sich die Kundschaft wohl fühlt», steckt da natürlich jede Menge Arbeit dahinter. Mitarbeiterführung, Personalplanung, Beratung, Mitarbeiterschulung, Mitarbeitergespräche, Rennsport, Bootfitting, Sponsoring: Es gibt nichts, was John nicht macht. Und es gibt nichts, worüber er in seiner Filiale nicht Bescheid weiss.

So kommt es auch, dass John alle Stöckli-Produkte und das gesamte Fremdmarkensortiment in und auswendig kennt. Er hat alles schon ausprobiert und getestet. Denn: «Ich möchte nichts verkaufen, wovon ich keine Ahnung habe und wovon ich nichts verstehe. Haben wir einen neuen Ski oder ein neues Produkt im Sortiment, dann probiere ich dies aus.» So ist es auch nicht verwunderlich, dass John in seinen bereits 30 Jahren als Filialleiter schon jede Menge ausprobiert und getestet hat und bis heute auch noch Neues ausprobieren würde. «Ich würde sogar mit Golf spielen beginnen, wenn wir plötzlich Golfprodukte im Sortiment hätten. Einfach damit ich von dem etwas verstehe, was wir in unserem Geschäft verkaufen.»

John ist ein Macher, und eben auch, das liegt möglicherweise an seinem ursprünglichen Beruf, ein Handwerker. Ausprobieren ist also das eine, wissen wie etwas geht, wie etwas funktioniert das andere. So hat John beispielsweise auch schon einen Monat in der Stöckli-Skimanufaktur in Malters gearbeitet. Dort, wo die Stöckli-Ski ihren Ursprung finden. «Ich wollte einfach sehen, wie das genau funktioniert. Wollte verstehen, was alles in unseren Ski steckt, wie die Prozesse ablaufen, wer was macht und wie es gemacht wird.»

Man merkt, bei John gibt’s keine halbherzigen Sachen. Keine Kompromisse. Wenn er etwas macht, dann macht er es richtig und sonst lässt er es sein. Für seine Kunden oder «seine Gäste» wie er sie nennt, möchte John den bestmöglichen Service bieten. «Für mich sind unsere Kunden unsere Gäste. Wir sind ihre Gastgeber und ich möchte, dass sie sich wohl fühlen und bestens betreut werden. So wie wenn man in ein Restaurant geht.»

Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass viele seiner Kunden immer wieder den Weg in die Filiale Wil finden. Und das seit Jahren. Sie schätzen John und sein Team. Vertrauen ihnen. «Es ist schön für mich, wenn ich sehe, dass viele unserer Gäste immer wieder kommen. Dann weiss ich, wir haben unsere Arbeit richtig und gut gemacht.»

Denn das ist es, was John im Endeffekt immer wieder möchte: seine Arbeit richtig und gut machen. Und dies eben nur mit viel Herzblut, grossem Einsatz und grosser Hingabe. Und so fragen wir uns: Was wird John wohl als nächstes Ausprobieren?

 

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