2021-11-22

Thomas Tumler gewinnt in Copper Mountain

Jetzt hat die Wintersaison so richtig begonnen. Stöckli-Athletinnen und -Athleten sind mittlerweile auf (fast) der ganzen Welt im Einsatz. Die Skicross-Elite ist auf dem Weg nach China und Thomas Tumler gewinnt in den USA einen Riesenslalom.

Thomas Tumler gewinnt in Copper Mountain

Der 32-jährige Thomas Tumler ist auf dem Weg zurück. Und die Form zeigt nach oben. Während ihn letzte Saison ein Bandscheibenvorfall weitestgehend ausser Gefecht gesetzt hat, ist der Bünder jetzt wieder bereit, um durchzustarten. Beim Parallel-Rennen in Lech/Zürs, gab der Stöckli-Fahrer sein Comeback und reiste danach nach Copper Mountain. Um die FIS-Punkte im Riesenslalom zu verbessern und wieder in den Rennrhythmus zu finden, bestritt er am Wochenende zwei Rennen des nordamerikanischen Kontinentalcups NorAm.

Am Samstag reichte es Tumler wegen 19 Hundertstelsekunden – begründet in einem Fehler im 2. Lauf – nicht auf das Podest. Als Vierter aber deutete er an, dass es schrittweise vorwärts geht. 24 Stunden später dann schlug seine Stunde. Als Zweitplatzierter nach dem 1. Lauf und mit fünftschnellster Zeit im 2. Lauf musste er als Führender im Klassement noch auf den Slowaken Andreas Zampa, den Leader bei Halbzeit, warten. Und Zampa machte seine Sache nicht uneingeschränkt gut und fiel auf Position acht zurück – Thomas Tumler stand erstmals seit dem Februar 2018 und dem Sieg in einem Europacup-Rennen in St. Moritz wieder als Gewinner eines Skirennens fest.

Im Weltcup der alpinen Skirennfahrerinnen sind die beiden Slaloms von Levi gefahren worden. Nicole Good, Carole Bissig und Lila Lapanja kämpften für Stöckli um Weltcup-Punkte, doch es wollte leider (noch) nicht ganz klappen.

Erfolgreiches gibt es über den Saisonstart der Skicrosser zu berichten. Während die Top-Stars der Szene wie Fanny Smith, Talina Gantenbein, Sanna Lüdi, Marielle Thompson oder Alex Fiva am Flughafen von Frankfurt auf den Charterflug nach China, wo sie ihre ersten Weltcup-Rennen fahren werden, gewartet haben, gingen im Pitztal (Österreich) die ersten Europacup-Rennen über die Strecke. Gil Martin setzte in der Qualifikation mit der schnellsten Zeit eine Duftmarke und arbeitete sich dann relativ locker bis in den Halbfinal vor. Dort unterlief ihm ein taktischer Fehler und er konnte statt um die Plätze 1 bis 4 lediglich um die Ränge 5 bis 8 fahren. Dort aber setzte er sich klar durch und durfte sich über einen gelungenen Saisonstart freuen. „Ich habe mich im ersten Moment über diesen blöden Fehler fürchterlich geärgert“, berichtet Gil Martin. „Aber am Ende muss ich sagen, dass ich nach einem fast rennlosen Winter 2020/21 mit dem Comeback zufrieden bin. Ich habe bis auf diesen einen Fehler meine Leistung gebracht.“

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