2019-03-14

Viktoria Rebensburg beschliesst die Speed-Saison mit einem Sieg

Die letzten Abfahrten und Super-G der Saison sind gefahren. Und für Stöckli war der Abschluss beim Weltcup-Final mit einem Sieg und einem 2. Platz ein erfreulicher. Auch wenn Viktoria Rebensburg zuerst etwas gehadert hat.

Viktoria Rebensburg beschliesst die Speed-Saison mit einem Sieg

Die Weltcup-Saison 2018/19 ider Speedfahrerinnen und -fahrer ist in den Büchern und Viktoria Rebensburg sorgte beim Weltcup-Final in Soldeu (Andorra) für einen erfreulichen Abschluss. Am Mittwoch (13. März) fehlten der 29 Jahre alten Deutschen nur drei Hundertstelsekunden zu ihrem ersten Abfahrtssieg und sie gab zu, dass sie daran „in den ersten Momenten zu knabbern“ hatte. Dann aber meinte es das Schicksal 24 Stunden später besser mit ihr und Viktoria Rebensburg durfte sich als strahlende Siegerin des letzten Super-G feiern lassen. Nach dem Gewinn von WM-Silber im Riesenslalom von Are konnte sie sämtliche drei von ihr gefahrenen Weltcup-Rennen – je ein Riesenslalom, ein Super-G und eine Abfahrt – auf dem Podest beenden. „Danach sucht man von Anfang bis zum Ende der Saison. Dass man den Flow hat und auf die Erfolgswelle draufkommt. Das scheint bei mir gerade ganz gut zu funktionieren“, meinte sie zu ihrer aktuellen Form, die sie im abschliessenden Riesenslalom noch einmal unter Beweis stellen will.

Auch Beni Matti, Rennchef bei Stöckli, ist mit der Speed-Saison sehr zufrieden. „Ilka Stuhec ist nach ihrer schweren Knieverletzung stark zurückgekehrt, ist wiederum Abfahrtsweltmeisterin geworden und hat zwei Weltcup-Rennen gewonnen.“ Schade ist, dass sich die Slowenin beim Sturz in Crans Montana erneut verletzt hat und die Saison deshalb vorzeitig hat beenden müssen. Immerhin kommt Stuhec um eine weitere Operation herum und kann die Bänderverletzung im linken Kniegelenk konservativ behandeln lassen. „Auch Viktoria Rebensburg hat gezeigt, wie schnell sie in den Speed-Disziplinen sein kann. Das freut mich besonders deshalb, weil Viki ihren Fokus eigentlich auf den Riesenslalom gerichtet hatte. Auch Jasmine Flury und Michaela Wenig sind nahe dran an den absoluten Top-Resultaten – das gibt Motivation für den Sommer und den nächsten Winter.“

Im Männer-Sektor ist Matti zuerst einmal erleichtert darüber, dass sich Marco Odermatt am Donnerstag (14. März) aus der kritischen Situation beim Super-G in Soldeu hat retten können und er mit dem Schrecken davongekommen ist. „Marco hat einen grossen Schritt gemacht und mit Platz 20 in der Super-G-Wertung das gesteckte Ziel weit übertroffen.“ Dass sich Urs Kryenbühl in Beaver Creek vor der wichtigsten Phase der Speed-Saison verletzt habe, sei natürlich Pech gewesen. „Umso erfreulicher ist es, dass er den Weg zurück gefunden hat. Und Stefan Rogentin steht zwei Rennen vor Schluss an der Spitze der Super-G-Wertung im Europacup und kämpft um einen fixen Startplatz im Weltcup.“ Ganz allgemein ist Matti erleichtert darüber, dass im Speed-Bereich der Männer die Umstellung auf die neue Bindung funktioniert hat. „Es war ein gewisses Risiko dabei. Wir haben die Skier der neuen Bindung angepasst und das hat wirklich ganz gut funktioniert. Die Fahrer haben sich mit dem neuen Material angefreundet.“ Der eingeschlagene Weg sei richtig und im Hinblick auf den Winter 2019/20 auch wichtig, so Matti.

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