2020-02-24

Ein ganzes Podest voller Stöckli-Fahrerinnen und -Fahrer

Ein Sieg, ein 2. Platz und ein 3. Rang – das vergangene Weltcup-Wochenende brachte Stöckli ein „komplettes Podest“ ein. Aufgeteilt auf zwei Sportarten.

Ein ganzes Podest voller Stöckli-Fahrerinnen und -Fahrer

Nein, Fanny Smith, Marco Odermatt und Daniela Maier haben sich nicht zur gleichen Zeit oder am gleichen Ort zur Siegerehrung auf dem Podest eingefunden. Aber diese beiden Stöckli-Skicrosserinnen und der Alpin-Fahrer haben am vergangenen Wochenende für die Höhepunkte aus Sicht des Schweizer Skiherstellers gesorgt. Smith und Maier feierten ihre Erfolge in Sunny Valley (Russland) und Marco Odermatt durfte sich im rund 6000 Kilometer Luftlinie entfernten Yuzawa Naeba (Japan) freuen.

Smith setzte sich im Skicross-Final dank einem Schlussspurt und mit nur wenigen Zentimetern Vorsprung auf die Französin Marielle Berger Sabbatel durch. Dadurch kam die 27 Jahre alte Waadtländerin zu ihrem vierten Sieg in diesem Winter. „Ich könnte nicht glücklicher sein, es war ein grosser Kampf heute und ein Final mit vielen Überholmanövern. Richtig toller Skicross-Sport“, meinte Smit, die nun schon vier Mal (2017, 2018, 2019 und 2020) in Sunny Valley hat triumphieren können. Mit der Deutschen Daniela Maier (3.) und der Kanadierin Marielle Thompson (4.) standen noch zwei weitere Stöckli-Fahrerinnen im Final.

Nicht ganz so erfolgreich schnitten die Männer in Russland ab. Alex Fiva scheiterte im Halbfinal nach einem harten Zweikampf mit dem Kanadier Brady Leman und musste zum kleinen Final antreten. In diesem aber setzte sich der letzte verbliebene Stöckli-Athlet im Rennen durch und holte sich den 5. Platz und damit sein bestes Resultat im Jahr 2020. Chris Delbosco, Daniel Bohnacker, Armin Niederer, Jonas Lenherr und Tobias Müller scheiterten schon früher im Wettkampf.

Beim Weltcup-Riesenslalom der Alpinen in Yuzawa Naeba präsentierte sich Marco Odermatt hervorragend. Der Nidwaldner büsste als einziger Fahrer des Feldes auf Sieger Filip Zubcic (CRO) weniger als eine Sekunde ein, klassierte sich als Zweiter und sicherte sich damit den ersten Riesenslalom-Podestplatz im laufenden Winter. Während praktisch alle Spitzenfahrer im 2. Lauf Plätze eingebüsst haben konnte sich Odermatt in einem unter schwierigen Bedingungen gefahrenen Rennen von Platz 3 noch auf die 2. Position verbessern. „Nach meiner Verletzung habe ich mich Schritt für Schritt wieder dem Renn-Modus angenähert und ich bin glücklich darüber, jetzt schon wieder auf dem Podest stehen zu können“, sagte Odermatt. Und der Nidwaldner kündigte an, dass er in Hinterstoder auch gerne die Kombination fahren würde. „Ich bevorzuge zwar die Speed-Disziplinen und den Riesenslalom, aber ich möchte, wenn alles klappt, zur Kombination antreten. Dann könnt ihr mal meine Slalom-Fähigkeiten unter die Lupe nehmen“, meinte Odermatt mit einem Grinsen im Gesicht.

Bei den Frauen-Rennen in Crans-Montana fehlte die am Knie verletzte Viktoria Rebensburg und Jasmine Flury verzichtete nach dem Ausfall in der ersten von zwei Abfahrten auf ein weiteres Rennen und trat am Sonntag im Kombi-Super-G als Vorfahrerin („das ist ein ideales Wettkampf-Training für mich“) an. Damit sorgte Ilka Stuhec mit den Rängen 12 und 13 in den Abfahrten und Jasmina Suter mit Platz 13 in der Kombination für die aus Sicht von Stöckli besten Resultate.

 

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