2020-02-03

Marielle Thompson macht‘s spannend

Weltmeisterin Marielle Thompson hat am Samstag Stöckli einen weiteren Weltcup-Sieg beschert. Die Kanadierin hat das Skicross-Rennen in Megeve (FRA) gewonnen und macht den Kampf um den zweiten Platz in der Gesamtwertung zu einem Stöckli-Duell.

Marielle Thompson macht‘s spannend

Sie ist 2014 Olympiasiegerin geworden und hat 2019 den Weltmeisterinnen-Titel geholt. Jetzt sorgt Marielle Thompson dafür, dass die Verteilung der Tagessiege im Weltcup-Winter 2019/20 der Skicrosserinnen eine ausgeglichene Sache ist. Die Kanadierin hat das Skicross-Rennen in Megeve (FRA) gewonnen und nun in dieser Saison – ebenso wie Markenkollegin Fanny Smith und Leaderin Sandra Naeslund (SWE) – drei Saisonsiege auf dem Konto stehen. Die 27 Jahre alte Stöckli-Fahrerin Thompson hat am Samstag den Final gegen Naeslund, Alexandra Edebo (SWE) und Marielle Berger Sabbatel (FRA) gewonnen und bleibt damit Fanny Smith, die sich immerhin im kleinen Final hat durchsetzen können, auch zwei Rennen vor Schluss im Kampf um Platz 2 in der Weltcup-Wertung im Nacken. Bei den Männern hingegen haben die Finalläufe für einmal ohne Beteiligung der Stöckli-Fahrer stattgefunden.

 

Im Bereich Ski alpin waren am Wochenende die Blicke sowohl bei den Frauen in Sotschi wie auch bei den Männern in Garmisch-Partenkirchen gegen den Himmel gerichtet. Immer wieder Niederschläge, mal als Regen, dann in Form von Schnee, haben die Austragung der geplanten Rennen gefährdet oder letztlich verunmöglicht. Die Frauen mussten sich im Olympia-Ort von 2014 bis am Sonntag gedulden, bis sie immerhin noch den Super-G haben bestreiten können. Die Abfahrt konnte wegen den heftigen Schneefällen nicht gefahren werden. Einmal mehr war Viktoria Rebensburg schnellste Stöckli-Athletin. Die Deutsche fuhr auf den 8. Platz und war hinterher nur halbwegs zufrieden damit. „Ich denke, dass es eine gute Fahrt gewesen ist. Aber der Fehler ist halt ärgerlich, es wäre mehr möglich gewesen“, sagte die 30-Jährige. Im Mittelteil der Strecke wurde sie in einer Linkskurve zu weit rausgetragen und büsste unmittelbar vor einem eher flacheren Teil Tempo und Zeit ein. Jasmine Flury (16.) und Ilka Stuhec (24.) konnten sich auch in den Top-30 platzieren.

 

Die Männer konnten in Garmisch-Partenkirchen die Abfahrt und den Riesenslalom austragen. In der schnelleren der beiden Disziplinen blieb Stöckli-Fahrer Martin Cater (SLO) ohne Punktegewinn. Im Riesenslalom konnte sich Marco Odermatt mit der Kandahar-Piste etwas weniger anfreunden. Weil wegen der warmen Temperaturen und der Niederschläge die Organisatoren mit Salz und Wasser arbeiten mussten, diese Hilfsmittel aber ungleiche Wirkungen zeigten, war das Rennen ein schwieriges. Die Piste war unruhig, die Sicht schlecht und Odermatt sagte, dass die Unterlage bei jedem Tor etwas anders zu fahren gewesen sei. Im 2. Lauf konnte er sich von Position 22 auf den 15. Rang verbessern.

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