2019-02-10

Ilka Stuhec ist Weltmeisterin! Ihr erstes Interview

Ilka Stuhec: „Stöckli und ich wollen immer besser werden“ Nach 2015 und 2017 also auch 2019: Stöckli ist der Ski der Abfahrtsweltmeisterin. Ilka Stuhec hat in Are den in St. Moritz vor zwei Jahren gewonnenen Titel erfolgreich verteidigt.

Ilka Stuhec ist Weltmeisterin! Ihr erstes Interview

Ilka Stuhec, herzliche Gratulation. Slowenische Speed-Fahrerinnen und Stöckli – eine richtige Erfolgsgeschichte....

Ilka Stuhec: „Danke. Es schaut so aus, ja. Es funktioniert wirklich super. Das Material passt perfekt und ich weiss am Start, dass es jetzt nur auf mich und meine Leistung an kommt.“

Sehen Sie einen besonderen Grund dafür, dass es so gut funktioniert?

„Stöckli ist sehr flexibel und findet immer die beste Lösung für mich und setzt immer das um, was ich brauche. Und das bringt natürlich sehr viel, auch was das Vertrauen und Selbstvertrauen betrifft. Der Kontakt ist sehr eng und wir können gut miteinander kommunizieren. Wir beide, also Stöckli und ich, haben das gleiche Interesse: wir beide wollen immer besser werden. Er freut mich sehr, dass wir diesen Weg gemeinsam so gehen.“

Vor dem Wechsel zu Stöckli haben Sie im Weltcup nie auf dem Podest gestanden, seither regelmässig und jetzt sind Sie zum zweiten Mal Weltmeisterin. Hat dieser Wechsel so vieles verändert?

„Der Wechsel ist ganz sicher ein ganz wichtiger Grund dafür, wie sich die Geschichte entwickelt hat. Stöckli hat top Material. Aber es war auch vom Kopf her für mich wichtig. Ich habe schon vorher gewusst, dass ich schnell fahren kann – aber es ist leider nicht so oft passiert. Der Wechsel zu Stöckli war dann wohl der kleine und doch so grosse Kick den ich dafür gebraucht habe, damit alles zusammen passt und ich vorwärts komme.“

Sie haben sich bei der Startnummernauslosung für die WM-Abfahrt für die 9 entschieden. Hatte das besondere, vielleicht taktische, Gründe?

„Vor zwei Jahren bin ich in St. Moritz mit der 7 gestartet. Sie wissen ja, die 7 ist eine wichtige, eine magische Zahl und viele Geschichten drehen sich um die 7. Die 9 ist auch so eine Zahl – jetzt (Ilka lacht). Nein, im Ernst. Ich habe auch wegen den Wetterprognosen so entschieden. Eine ganz frühe Nummer war wegen des Neuschnees nicht so gut und für später ist ursprünglich noch stärkerer Wind prognostiziert worden. Dieser war dann aber so ziemlich für alle gleich stark.“

Wo gibt es zwischen den beiden WM-Titeln von 2017 und 2019 einen grossen Unterschied?

„Ich würde sagen, dass derjenige von Are doch etwas überraschender gekommen ist. Vor zwei Jahren hatte ich vor der WM schon eine grossartige Saison mit tollen Resultaten. 2018/19 ist meine Comeback-Saison nach der Verletzung. Ich habe zwar gewusst, dass ich schnell fahren kann. Zu Beginn des Winters aber hat das noch nicht so ganz funktioniert. Aber ich habe daran geglaubt und mir gesagt, dass ich nicht zu sehr über Vergangenes nachdenken und dafür bereit für die Gegenwart sein soll.“

Mehr News

Alle News
18/03/2019

Marco Odermatt fährt sich in eine neue Rolle

Die Weltcup-Saison 2018/19 ist mit den technischen Disziplinen in Soldeu abgeschlossen worden. Skihersteller Stöckli darf mit den Leistungen der Top-Athletinnen und -Athleten zufrieden sein, in der zweiten Reihe aber gibt es noch Luft nach oben.

Mehr
18/03/2019

Fanny Smith holt den Sieg im Gesamt-Weltcup

Fanny Smith hat zum zweiten Mal nach 2013 den Gesamt-Weltcup der Skicrosserinnen gewonnen. Jeweils dritte Plätze in den Schlussranglisten gab es für Marielle Thompson (CAN) und Alex Fiva (SUI).

Mehr