2019-06-21

Unternehmenskultur als Erfolgsfaktor – Stöckli CEO und Patrick Mollet im Dialog

CHAM (19.6.2019). In der Stöckli Filiale in Cham wurden für einmal keine Sportartikel verkauft: Vor einem Publikum von 30 Gästen diskutierten Marc Gläser, CEO von Stöckli sowie Patrick Mollet, Mitinhaber von Great Place to Work und FDP Nationalratskandidat über Leistungskultur und Mitarbeiterzufriedenheit. Gläser ist überzeugt: „Die Grundlage für den Erfolg ist die Unternehmenskultur.“

Unternehmenskultur als Erfolgsfaktor – Stöckli CEO und Patrick Mollet im Dialog

Dem CEO von Stöckli ist es ein Anliegen, das Unternehmen Stöckli bei Kunden und Interessierten nicht nur als erfolgreichen Skiproduzenten und Sportartikelanbieter zu positionieren, sondern auch gesellschaftliche Themen zu Sprache zu bringen. Mit der Initiative «Power Talk» lanciert Stöckli CEO Marc Gläser eine Veranstaltung, die am 19.6.2019 zum ersten Mal durchgeführt wurde.

 

Mit dem Thema «Unternehmenskultur und Erfolg» ist der Auftakt gelungen. 30 interessierte Gäste aus Cham und Umgebung folgten der Einladung, die bewusst «klein und fein» gehalten wurde, um den Dialog zwischen Referenten und Gästen zu ermöglichen.

Gläser eröffnete den Abend mit einem Blick hinter die Kulissen: Das Unternehmen Stöckli steht im internationalen Wettbewerb und muss Weltklasse bieten – sei es bei den Produkten oder als Arbeitgeber. Nur wenn die Mitarbeitenden befähigt würden, eigenverantwortlich zu handeln und sich einzubringen, sei die Leistungsbereitschaft hoch genug, um mit den besten Firmen der Welt mithalten zu können.

Für Gläser ist die Grundlage seines Erfolgs eine explizite Führungskultur, die auf die Stärken der einzelnen Mitarbeitenden setzt.

Patrick Mollet, Mitinhaber der Schweizer Niederlassung von Great Place to Work, untermauerte die Ausführungen von Gläser durch Zahlen und Fakten. Tatsächlich besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Leistungskultur und Mitarbeiterzufriedenheit. Die Schweiz sei heute in einem Zustand der Vollbeschäftigung. Firmen müssen sich so aufstellen, dass sie für Mitarbeitende attraktiv seien. Das Instrument der Wahl sei eine attraktive Arbeitsplatzkultur – Mitarbeitende, die durch ihre Tätigkeit im Unternehmen einen sinnvollen Beitrag zur Gesellschaft leisten können, seien zufriedener und somit auch bereit, Höchstleistung zu geben.

Marc Gläser nahm den Gedanken von Patrick Mollet auf: Typische Schweizer KMU, die im Export auf den Weltmärkten bestehen, sind auf eine Führungskultur angewiesen, die Mitarbeitende und Kader dazu motivieren sich zu engagieren. Zusammengefasst hat Gläser dies in einem der 11 Führungsgrundsätze von Stöckli: «Best argument counts». Gemeint ist damit, dass nicht der Chef das letzte Wort habe, sondern jene Person, die sachlich die besten Gedanken und Argumente einbringe. Dies mache am Ende das Unternehmen stark.

Mollet und Gläser waren sich einig, dass eine respektvolle und auf den Mitarbeitenden aufbauende Kultur auch gesellschaftlich begründet sei – typisch Schweiz oder neudeutsch Swissness. Diese Grundlage sei auch politisch wichtig führte Mollet aus: „Freiheit, Eigenverantwortung und Leistungskultur sind Schweizer Tugenden, denen Sorge getragen werden muss.“

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