VELOPFLEGE & BIKETIPPS

SEI BEREIT FÜR DEINE NÄCHSTE AUSFAHRT

Sommerzeit ist Velozeit!

Damit dein Velo bestens gerüstet ist, du dich nicht mit knarrenden oder rostenden Ketten und einem zu geringen Reifendruck auseinandersetzen musst, findest du auf dieser Seite wichtige Tipps und Tricks rund um dein Velo und die Velopflege. Ob gemütliche Fahrten zur Arbeit, flowige Trails, rasante Abfahrten, ob Strasse oder offroad, wir möchten nur eines: dass du deine Ausfahrt voll und ganz geniessen kannst.

Velo-Pflegetipp

Reinigen des Rahmens

Für die Reinigung deines Velorahmens verwendest du am Besten einen biologisch abbaubaren Reiniger. Einfach Velo einsprühen und je nach Verschmutzungsgrad etwas länger einwirken lassen.

Nach dem Einwirken, kannst du dein Velo mit Wasser abwaschen. Verwende dazu am Besten einen Gartenschlauch und stelle einen fein vernebleten Wasserstrahl ein - Abstand zu deinem Velo: Ca. 20 cm. Wichtig: Richte den Wasserstrahl keinesfalls direkt auf die Lager und die Achsen.

Ist dein Rahmen mit Wasser abgewaschen, kannst du die wichtigsten Komponenten wie Schaltwerk, Kette, Schalthebel und Bremsscheiben mit Luftdruck nachbehandeln, um diese vom Wasser zu befreien. Natürlich kannst du zum Abtrocknen auch ein Tuch verwenden.

Velo-Pflegetipp

Reinigung der Kette

Die regelmässige Pflege deiner Kette ist unabdingbar. Denn so erhöhst du nicht nur Sicherheit und Komfort, sondern trägst auch zur Lebensdauer deiner Kette bei.

Als erstes solltest du die Kette auf den kleinsten Gang schalten. Anschliessend kannst du damit beginnen die Kette reinigen. Hier ist wichtig, dass du nicht nur die Kette vom Dreck befreist, sondern das gesamte Schaltwerk. Das heisst auch: die Ritzel und Umlenkungsrollen. Sonst ist deine Arbeit nur halb getan und die Reinigung umsonst.

Hast du dies gemacht, kannst du deine Kette mit einem biologisch abbaubaren Entfetter einsprühen und kurz einwirken lassen. Danach die Kette langsam rückwärts durch ein Reinigungstuch laufen lassen und den Schmutz entfernen. Zu guter Letzt den gesamten Antrieb mit Wasser reinigen.

Velo-Pflegetipp

Schmieren der Kette

Ist deine Kette nun sauber, solltest du sie schnellstmöglich wieder ölen. Hierzu verwendest du ein Fahrradketten-Öl. Wiederum die Kette rückwärts laufen lassen und ab und zu ein paar Tröpfchen Fahrradkettenöl dazu geben. Anschliessend mehrmals alle deine Gänge durchschalten, damit sich das Öl gut verteilt und auch in die Zwischenräume gelangen kann. Kurz einwirken lassen. Danach mit einem Tuch überschüssiges Öl entfernen, indem du die Kette auch wieder rückwärts durch das Tuch laufen lässt.

Let’s ride! 5 Tipps rund ums Biken

1. Lenker anpassen
Grundsätzlich ist es so, dass die heutigen Lenker immer breiter werden – dies führt zu mehr Stabilität und dementsprechend auch zu besserer Kontrolle. Aber es liegt auf der Hand, dass die Breite des Lenkers abhängig ist von der Grösse des Bikers und dem Einsatzgebiet des Bikes. Wichtig ist: Fahre einen Lenker, der für dich den nötigen Komfort bietet und welcher du sicher und fest greifen kannst.

2. Fahrwerk richtig einstellen
Wenn es um die Federung geht, hat jeder Biker seine eigenen Vorlieben. Doch: Um beim Biken weder an Komfort noch an Traktion zu verlieren und um schlimme Stürze zu vermeiden, sollte der Federung wichtige Beachtung geschenkt werden. Oftmals ist die Federung zu hart eingestellt, weshalb der vorhandene Federweg nicht voll ausgenutzt werden kann, der hintere Teil des Rades gegen den Fahrer selber arbeitet und somit schlussendlich Traktion sowie Komfort verloren gehen. Andererseits ist auch eine zu weiche Einstellung der Federung suboptimal, da hier oftmals die Gefahr besteht, durchzuschlagen.

Als Faustregel der Federhärte gilt: Setze dich in zentraler Position auf dein Bike. Die Federung sollte etwa zu 1/4 bis 1/3 einsacken – je nach Rahmenkonstruktion und deinen Vorlieben.

3. Bremsbeläge checken
Prüfe regelmässig die Bremsbeläge auf Verschleiss und wechsle die Bremsbeläge umgehend, wenn diese ihren Pflichten nicht mehr 100% nachkommen. Als Regel gilt: Der Bremsbelag ist noch intakt, sofern er einen Millimeter von der Trägerplatte absteht.

4. Reifendruck prüfen
Mit dem Reifendruck kann sehr viel variiert werden. Es ist bemerkenswert, wie viel man aus dem Reifendruck herausholen kann und wie wichtig deshalb die Wahl des richtigen Luftdruckes ist. Ein zu tiefer Luftdruck führt zu einem höheren Plattenrisiko, höherem Rollwiderstand und es besteht das Risiko eines Durchschlags. Weiter führt er zu unkontrolliertem Fahrverhalten und es kann die Gefahr bestehen, dass der Reifen von der Felge springt. Ein zu hoher Luftdruck hingegen hat zur Folge, dass das Reifenprofil nicht am Boden haften kann und somit Grip verloren geht.

Um seinen individuellen Reifendruck zu finden, muss etwas ausprobiert werden. Weniger Luftdruck führt ganz klar zu mehr Grip und Komfort, was anfänglich zu mehr Vertrauen führt. Wir empfehlen je nach Einsatzbereich und Körpergewicht zwischen 1,5 und 2 Bar.

5. Und zu guter Letzt: Übung macht den Meister
Es ist noch kein Profi vom Himmel gefallen. Auch nicht beim Biken. Deshalb: Mach dich nicht verrückt, wenn anfänglich etwas nicht ganz so klappt, wie du es dir vorstellst. Beginne mit kleinen, einfachen Trails, gewinne dort an Sicherheit und lerne auf jedem Trail mehr dazu, so dass du Schritt für Schritt grössere und anspruchsvollere Trails für dich meistern kannst und so zu deinem Bike-Ziel findest.