2022-03-23

Marco Odermatt strahlt – viele andere glänzen

Dank Marco Odermatt kann sich Stöckli über den bisher grössten Erfolg im Männer-Skirennsport freuen. Aber auch neben dem ganz grossen Scheinwerferlicht haben einige unserer Athletinnen und Athleten Glanzlichter setzen können.

Marco Odermatt strahlt – viele andere glänzen

Zwischen dem Weltcup-Auftakt in Sölden (AUT) und der Übergabe der grossen Kristallkugel in Meribel (FRA) liegen 147 Tage. Anstrengende Tage, erfolgreiche Tage, goldene Tage. Und bevor er überhaupt einen grossen Titel im Palmares stehen hatte, wurde er im Dezember zum „Sportler des Jahres 2021“ gewählt. Es ist eine Auszeichnung für die Person, den Sympathieträger Marco Odermatt, der mit seiner Bodenständigkeit und seinem nidwaldner Dialekt die Herzen der Sportfans erobert hat und noch immer erobert. Die sportlichen Erfolge, im Jahr 2021 vorbereitet und in den Jahren davor den Grundstein dafür gelegt, gesellten sich nach dem Jahreswechsel hinzu. Wobei das im Fall von Odermatt locker und leichtfüssig ausschauen und klingen mag, aber auch bei einem Instinkt- und Gefühlsskifahrer wie ihm ausschliesslich mit harter Arbeit – und perfektem Material – möglich gewesen ist.

Es war schon vor seinem grossen Sieg in Adelboden, jenem Erfolg, von dem er schon als Kind geträumt hatte, ein starker Winter des 24-Jährigen: vier Siege und zwei weitere Podestplätze in elf Rennen. Danach rissen die Erfolge nicht ab. In 14 Weltcup-Rennen drei weitere Siege und nochmal 7 Podestplätze. Dazwischen zum Drüberstreuen die Olympia-Goldmedaille von Peking. Am Ende der langen Reise die kleine Kristallkugel im Riesenslalom und die grosse Kristallkugel für den besten Skirennfahrer des Winters. Zum ersten Mal hat ein Stöckli-Athlet diese Auszeichnung gewinnen und damit eine ganze Firma – und jede einzelne Angestellte und jeden Angestellten – stolz machen können.

Marco Odermatt und seine Erfolge glänzen und strahlen aus. Aber er ist bei Weitem nicht der einzige Stöckli-Athlet, der mit Freude und Genugtuung auf den Winter 2021/22 zurückblicken darf. Nachstehend eine kleine Auswahl.

Da ist zum Beispiel Aline Danioth. Nach ihrer langen Verletzungspause kehrte die Urnerin so zurück, wie man es nicht hatte erwarten dürfen. Im Weltcup fuhr sie sofort wieder in die Punkte, im Europacup dominierte sie den Slalom und sie durfte bei den Olympischen Spielen an den Start. Am Ende der Saison steht sie mit vier gewonnenen Europacup-Rennen da, zwei weitere EC-Rennen hatte sie mit Podestplätzen abgeschlossen und die Disziplinenwertung gewonnen – und dies obwohl sie die ersten vier der insgesamt zehn Slaloms noch verpasst hatte.

Auch Vivianne Härri gilt es hervorzuheben. Die 22-jährige Riesenslalom-Spezialistin aus dem Kanton Obwalden konnte mit drei Top-30-Resultaten im Weltcup Fuss fassen und holte sich dank grosser Konstanz und guten Leistungen ab Mitte Dezember im Europacup den fixen Startplatz für die Weltcup-Saison 2022/23. Ebenfalls den Sprung in den Weltcup geschafft hat im zu Ende gehenden Winter Alexis Monney. Der Freiburger, im Jahr 2020 Junioren-Weltmeister in der Abfahrt geworden, kam zu vier Einsätzen auf höchster Stufe – darunter auf der Streif in Kitzbühel – und sicherte sich als 26. in der Abfahrt von Kvitfjell die ersten Weltcup-Punkte. Gar achtmal in die Weltcup-Punkte geschafft hat es 2021/22 die Freiburgerin Noemie Kolly (23).

Nicht zu vergessen der grossartige Schlusspunkt, den Andrea Ellenberger und Delphine Darbellay beim Team-Event beim Saisonfinal in Courchevel gesetzt haben. Die beiden Stöckli-Fahrerinnen machten 50 Prozent jenes Teams aus, das sich – für viele überraschend – im Final gegen die höher eingestuften Österreicherinnen und Österreicher hatte durchsetzen können. Für die Zentralschweizerin Ellenberger eine Genugtuung, nachdem der Winter mit der Nicht-Nomination für den Olympischen Riesenslalom auch eine grosse Enttäuschung für die 28-Jährige bereitgehalten hatte. Darbelley hingegen, die schon an den Junioren-Weltmeisterschaften in Panorama (CAN) mit dem Team die Bronzemedaillen hatte gewinnen können, setzte mit diesem Team-Erfolg auf höchster Stufe ein Ausrufezeichen. Für die 19 Jahre alte Walliserin war es der erste Auftritt im Weltcup überhaupt. Und diesen mit einem Sieg feiern zu dürfen, wird für sie unvergesslich bleiben.

Fazit: Der Olympia-Winter 2021/22 hat Spass gemacht und die Vorfreude auf den WM-Winter 2022/23 bereits entfacht.

 

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