2020-12-14

Martin Cater fährt zum Abfahrtssieg

Der zweite Saisonsieg für Stöckli ist Tatsache. Martin Cater gewinnt die Weltcup-Abfahrt von Val d’Isère und schreibt ein weiteres Kapitel in der Erfolgsgeschichte von slowenischen Athleten, die auf Stöckli-Ski unterwegs sind.

Martin Cater fährt zum Abfahrtssieg

Die Kombination Stöckli-Ski, Abfahrt und Athleten/Athletinnen aus Slowenien passt einfach. Nachdem Tina Maza, Andrej Jerman, Bostjan Kline und Ilka Stuhec in der erwähnten Kombination je mindestens einen Weltcup-Sieg beigesteuert haben, findet diese Reihe eine Fortsetzung. Martin Cater, der am 20. Dezember seinen 28. Geburtstag feiern kann, hat sich schon jetzt beschenkt. Mit Startnummer 41 ins Rennen gegangen überraschte Cater die Konkurrenz, viele sich schon nicht mehr auf Sendung befindende TV-Stationen und nicht zuletzt sich selber. In einer Zeit von 2:04,67 setzte er sich an die Spitze des Klassements der Abfahrt von Val d’Isère und holte sich seinen ersten Sieg im Weltcup.

„Ich habe gewusst, dass es eine gute Fahrt gewesen ist, aber gleich ein Sieg? Wenn ich ins Hotel komme, werde ich es vielleicht glauben können“, sagte der Slowene im Zielraum von Val d‘Isère. Er habe darauf gehofft, dass er im obersten Teil nicht zu viel Zeit auf die Besten einbüsse, denn in den langgezogenen Kurven könne er mit den Schnellsten mithalten und das Tempo bis ins Ziel hochhalten, gab Cater zu Protokoll. „Ich habe das bisher noch nicht im Rennen zeigen können, aber heute hat es geklappt.“ Cater, der vor knapp drei Monaten Vater einer Tochter mit Namen Lana geworden ist, ist nach Andrej Jerman (2007 in Garmisch, 2009 in Bormio) und Bostjan Kline (2017 in Kvitfjell) der dritte slowenische Abfahrtssieger im Weltcup, der dritte, der auf Stöckli-Ski einen solchen Erfolg einfährt.

Gross die Freude natürlich auch bei Beni Matti. Der Stöckli-Rennchef ist glücklich darüber, dass Martin Cater endlich seine guten Trainingsleistungen auch im Rennen hat umsetzen können. Und er windet dem Fahrer noch ein weiteres Kränzchen. „Martin hat am Samstag im Super-G Pech gehabt. Nach einer langen Unterbrechung hat die FIS trotz Schneefall keinen Vorfahrer über die Piste geschickt und Martin musste danach als erster Fahrer wieder auf die Strecke.“ Cater sei zwar nicht schlecht gefahren, habe aber unter diesen Umständen keine Chance gehabt – mehr als Platz 43 lag nicht mehr drin. „Mich freut‘s, dass er dieses Pech so gut weggesteckt und am Sonntag cool sein Ding gemacht hat“, sagt Matti.

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