2020-03-09

Wir haben schon wieder einen Junioren-Weltmeister

Stöckli hat wieder einen Weltmeister. Alexis Monney hat am Samstag in Narvik (NOR) Abfahrtsgold bei den Junioren gewonnen. Für weitere Medaillen waren in den letzten Tagen die Skicrosserinnen und -crosser besorgt.

Wir haben schon wieder einen Junioren-Weltmeister

Die Ausbreitung des Coronavirus COV-2 schreitet fort und hat auch Auswirkungen im Sport. So musste die FIS am Freitag gar den in Cortina d’Ampezzo geplanten Weltcup-Final komplett absagen. Das heisst: der Weltcup-Winter 2019/20 endet stückchenweise und ohne das grosse Finale. Im norwegischen Kvitfjell ist deshalb am Samstag die letzte Weltcup-Abfahrt der Männer ausgetragen worden und Marco Odermatt konnte sich mit dem 25. Platz noch einige Weltcup-Punkte gutschreiben lassen. Der Super-G vom Sonntag indes fiel dem garstigen Wetter zum Opfer – in Kvitfjell fielen Regen und Schnee, es hatte dichten Nebel und auch der Wind war ziemlich stark.

Insgesamt stehen für die Alpin-Fahrerinnen und -Fahrer jetzt noch fünf Weltcup-Rennen auf dem Programm. Die Frauen tragen in Are vom 12. bis 14. März je ein Parallel-Rennen, einen Riesenslalom und einen Slalom aus. Für die Männer gibt es am 14./15. März in Kranjska Gora noch je einen Riesenslalom und einen Slalom zu bestreiten.

Die sportliche Top-Meldung aus unserer Sicht kommt dennoch aus Norwegen. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Narvik ist Alexis Monney am Samstag Abfahrtsweltmeister geworden. Der 20 Jahre alte Freiburger, der bisher noch keinem Swiss-Ski-Kader angehört hat, setzte sich vor dem Italiener Simon Talacci und dem Österreicher Stefan Rieser durch. „Ich habe nach den Trainings auf einen Top-5-Platz gehofft und gewusst, dass dafür einiges stimmen muss. Jetzt der Sieg – das ist fantastisch“, sagte der neue Junioren-Weltmeister nach seinem Erfolg. Er habe in den vergangenen Jahren intensiv und hart gearbeitet und dieser Weltmeistertitel sei ein erster Lohn dafür, so Monney. Im Super-G vom Sonntag lief es Alexis hingegen nicht so gut. Er schied, wie so viele andere Konkurrenten auch, bei einer kniffligen Stelle des sehr drehend gesteckten Super-G aus. Wir von Stöckli dürfen uns also nach den goldenen Jahren 2016 (Riesenslalom) und 2018 (Abfahrt, Super-G, Riesenslalom, Kombination und Team-Event) von Marco Odermatt oder den Titelgewinnen von Rok Perko, Bostjan Kline, Nils Mani und Nicole Good wieder über einen „goldenen Nachwuchsfahrer“ freuen.

Die Skicrosserinnen und -crosser waren in Crans Montana im Einsatz. Einerseits bestritten sie zum Europacup zählende Läufe und andererseits die Schweizer Meisterschaften. Im Europacup sorgten Talina Gantenbein und Alex Fiva für Stöckli-Siege und Jonas Lenherr (3.) sowie Daniela Maier (GER/4.) für weitere Final-Platzierungen. An den nationalen Titelkämpfen sicherten sich Talina Gantenbein (Silber) und Armin Niederer (Bronze) jeweils eine Medaille.

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