2020-01-27

Zwei Weltcupsiege und zwei geglückte Comebacks

Daniel Bohnacker und Fanny Smith holten sich in Idre Fjall je einen Weltcupsieg im Skicross. Mit Marco Odermatt und Jasmine Flury ist ein Duo zurück im Wettkampfmodus.

Zwei Weltcupsiege und zwei geglückte Comebacks

Was für ein Jubiläum. Beim 100. Rennen konnte Skicrosserein Fanny Smith in Idre Fjall (SWE) ihren 22. Sieg, den dritten in der laufenden Saison, feiern. Und nur 24 Stunden später sicherte sie sich im nächsten Rennen sogleich noch einen zweiten Platz. Damit hat die Waadtländerin ihre Formstärke eindrücklich unter Beweis gestellt. „Unglaublich, der hundertste Start und dann ein Sieg. Und das in diesem schwierigen und langen Rennen, ich bin sehr zufrieden“, sagte Smith. Mit weiteren Finalplätzen konnten in Schweden bei den Frauen auch Marielle Thompson (4. und 3. Rang) sowie Sami Kennedy-Sim (6. und 7. Rang) überzeugen.

Einen besonderen Erfolg durfte der 29 Jahre alte Daniel Bohnacker feiern. Mehr als neun Jahre musste der Deutsche auf seinen zweiten Sieg im Weltcup warten, bis dieser nun in Schweden Tatsache geworden ist. „Ich bin überglücklich, es war ein hartes Rennen und mit dem Sieg hatte ich nicht gerechnet.“ Am Tag zuvor konnte sich Bohnacker zwar nicht für den grossen Final qualifizieren, setzte sich aber im kleinen Final dafür durch und wurde Fünfter.

Auch aus dem Alpin-Bereich gibt es Erfreuliches zu berichten. Mit Marco Odermatt und Jasmine Flury ist ein Stöckli-Duo nach Verletzungen wieder in den Weltcup zurückgekehrt. „Bansko hat mich in den vier Tagen ziemlich gefordert“, sagt Jasmine Flury, die auf der unruhigen Piste in Bulgarien nach überstandener Knieverletzung ihre ersten Weltcup-Rennen des Winters gefahren hat. „Ich habe mir mein Comeback etwas leichter vorgestellt, trotzdem bin ich zufrieden mit meiner Herangehensweise und einfach glücklich darüber, wieder Rennen fahren zu dürfen.“ Flury holte mit Platz 20 in der zweiten Abfahrt und mit Rang 22 im Super-G Weltcup-Punkte. In der ersten Abfahrt war die Bündnerin in Bulgarien am Freitag noch ausgeschieden.

In Bansko weniger auf Touren gekommen ist Viktoria Rebensburg. Mit den Plätzen 18 und 16 in den Abfahrten und einem 12. Rang im Super-G konnte die Deutsche nicht zufrieden sein. „Ich muss das abhaken, mich erholen und schauen, dass ich nächstes Wochenende wieder fit bin“, sagte sie.

Dass Marco Odermatt nach dem Eingriff am Meniskus schon jetzt und ausgerechnet in Kitzbühel wieder in den Weltcup zurückkehren konnte, sorgte für grosses Medieninteresse. Der Nidwaldner aber machte „sein Ding“ und fuhr im Super-G auf der Streif auf Platz 13. „Ich bin extrem zufrieden, es war cool, wieder am Start stehen zu können“, sagte Odermatt. Er habe sich gut gefühlt, auch wenn möglicherweise ganz tief in ihm drin die Verunsicherung vielleicht noch etwas mitgefahren sei. „Vor einem Monat wäre ich die eine oder andere Stelle vielleicht noch etwas frecher gefahren“, meinte Odermatt.

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