2022-11-29

3 RENNEN, 3 PODESTPLÄTZE

Marco Odermatt ist noch besser in die Saison gestartet als vor einem Jahr. Dem Erfolg von Sölden hat er in Lake Louise einen Sieg im Super-G und einen Podestplatz in der ersten Abfahrt des Winters folgen lassen. Drei Podestplätze in drei Rennen also und das elektrisierende Duell mit Aleksander Aamodt Kilde ist schon voll im Gang.

3 RENNEN, 3 PODESTPLÄTZE

Was Experten für den Winter 2022/23 erwartet und die Ski-Fans erhofft haben, ist schon in den ersten drei Rennen eingetroffen. Marco Odermatt und der Norweger Aleksander Aamodt Kilde, die beiden meistgenannten Favoriten auf den Gewinn der Weltcup-Gesamtwertung 22/23, begegnen sich auf höchstem Niveau. Nach Odermatts Sieg zum Saisonstart in Sölden (Riesenslalom), konterte Kilde am vergangenen Samstag mit dem Erfolg in der Abfahrt – der Schweizer holte sich mit nur 10 Hundertstelsekunden Rückstand auf Kilde einen feinen 3. Platz. 24 Stunden später war die Reihe wiederum an Odermatt: der Nidwaldner setzte sich im Super-G vor dem Norweger durch und durfte sich im 101. Weltcup-Rennen über seinen ersten Weltcup-Sieg auf kanadischem Boden freuen.

 

Odermatt war nach seinem fünften Weltcup-Sieg im Super-G natürlich sehr zufrieden mit sich und seiner Leistung. „Das war einer der besseren Super-G, den ich bisher gezeigt habe.“ Er sei nach der geglückten Abfahrt vom Samstag einen Tag später mit grossem Vertrauen in das Rennen gestiegen. Das allein aber hätte nicht den Sieg gebracht, Odermatts Fahrt war nahezu perfekt. Der Stöckli-Athlet war dort mit Risiko unterwegs, wo es möglich war, und nahm dort Gas raus, wo er es als angebracht angesehen hatte. „Es ist letztlich alles aufgegangen, auch die Sprünge haben gepasst – es war eine gute Fahrt“, resümierte der Nidwaldner. Auch Odermatts grösster Herausforderer zog verbal den Hut vor dem Schweizer. „Marco war wieder sehr stark. Ich habe am Start noch seine Fahrt geschaut und gewusst, dass es schwer wird, ihn zu schlagen. Und heute war meine Fahrt nicht gut genug“, sagte Kilde und fügte an, dass das Duell mit Odermatt „einfach geil“ sei und er hoffe, dass dieses bis zum Ende der Saison andauern werde.

 

Die Frauen, die am kommenden Wochenende in Lake Louise am Werk sein werden, absolvierten in Killington (US-Bundesstaat Vermont) einen Riesenslalom und einen Slalom. Aus Stöckli-Sicht lieferte dabei Andrea Ellenberger mit einem 19. Rang im Riesenslalom das wertvollste Resultat. Für Aline Danioth und Vivianne Härri brachte das Killington-Weekend keine Weltcup-Punkte auf die Konten.

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