2019-03-18

Fanny Smith holt den Sieg im Gesamt-Weltcup

Fanny Smith hat zum zweiten Mal nach 2013 den Gesamt-Weltcup der Skicrosserinnen gewonnen. Jeweils dritte Plätze in den Schlussranglisten gab es für Marielle Thompson (CAN) und Alex Fiva (SUI).

Fanny Smith holt den Sieg im Gesamt-Weltcup

Auch wenn das Heimrennen in Veysonnaz nicht erhofft glanzvolle Schlusspunkt hinter einer grossartigen Saison gewesen ist, so hatten die Stöckli-Athletinnen und -Athleten im Wallis dennoch Gründe zum Feiern. Allen voran Fanny Smith. Die 26 Jahre alte Waadtländerin scheiterte im letzten Weltcup-Rennen zwar bereits im Halbfinal und wurde letztlich einen Rang vor Sanna Lüdi 7., durfte aber am Ende des Tages die grosse Kristallkugel für den Sieg im Gesamt-Weltcup entgegennehmen. Zum zweiten Mal nach 2013. „Dieser Erfolg bedeutet mir noch mehr, als jener von 2013“, sagte Smith. „Weil ich ihn gemeinsam mit meiner Familie und meinen Freunden hier teilen kann, ist das sehr speziell.“

Nachdem Fanny Smith in den Jahren zwischen 2014 und 2018 (mit Ausnahme des verletzungsbedingt verpassten Winters 2015/16) als Zweite oder Dritte Dauergast bei der Siegerinnenehrung für den Gesamt-Weltcup gewesen ist, hat es also 2019 wieder nach ganz oben gereicht. Zurecht, wie die Resultate belegen. Smith hat 2018/19 sechs Rennen gewonnen und einen weiteren Podestplatz herausgefahren. Ihr in der Endabrechnung am nächsten kam die Schwedin Sandra Näslund, welche die Stöckli-Fahrerin und dreimalige Gewinnerin des Gesamtweltcups (2012, 2014 und 2017) Marielle Thompson (CAN) auf den dritten Platz verweisen konnte. Nach 92 Weltcup-Starts hat Smith nun 19 Siege und 39 Podestplätze auf der Haben-Seite. Trotzdem sagt die Waadtländerin, dass ihre Entwicklung noch nicht abgeschlossen sei. Gerade bei Schneeverhältnissen wie in Veysonnaz habe sie noch Luft nach oben. „Da habe ich noch Probleme. Diese müssen wir in den Griff bekommen“, sagte Smith gegenüber dem Schweizer Fernsehen, ohne weiter ins Detail gehen zu wollen.

Einen dritten Platz in der Weltcup-Gesamtwertung gab es auch für Alex Fiva, den Sieger des Gesamt-Weltcups 2013. Der 33 Jahre alte, in den USA geborene Bündner konnte im Winter 2018/19 ein Rennen, jenes in Idre Fjall (SWE) gewinnen und stand in zwei weiteren Weltcup-Rennen auf dem Podest.

Sehr zufrieden mit der Skicross-Saison ist auch Stöckli-Rennchef Beni Matti. „Unsere Fahrerinnen und Fahrer haben im Weltcup und während den Weltmeisterschaften top abgeliefert. Wir haben versucht, ihnen den möglichst optimalen Support zukommen zu lassen und ich darf sagen, dass uns das auch wirklich gut gelungen ist.“ Skicross sei ein attraktiver, spannender und schnell zu verstehender Sport und würde noch mehr weltweite Anerkennung und mediale Verbreitung verdienen, sagt Matti.

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