2019-11-25

Es ist bei der Hoffnung auf den Exploit geblieben

Mit den Rennen in Levi hat am Wochenende auch der Slalom-Weltcup 2019/20 seinen Startschuss erlebt. Stöckli war nur bei den Frauen vertreten und die Bilanz fällt durchzogen aus.

Es ist bei der Hoffnung auf den Exploit geblieben

Der Auftakt in den Slalom-Winter war einer, der mit nur wenigen Überraschungen aufgewartet hat. Der 9. Platz der Tschechin Martina Dubovska war so eine. Der Sieg von Mikaela Shiffrin, die nun mit 41 gewonnenen Weltcup-Slaloms alleinige Rekordhalterin in dieser Disziplin ist, und der 2. Platz von Wendy Holdener hingegen sind Normalität.

Stöckli war nördlich des Polarkreises mit den beiden Schweizerinnen Aline Danioth und Carole Bissig vertreten. Ein Platz in den Top-15 für die Urnerin Danioth und das Erreichen des 2. Laufes für die Nidwaldnerin Bissig waren realistische Zielsetzungen. Für Bissig, die sich in der internen Qualifikation einen Startplatz für Levi gesichert hatte, war aber der Wettkampf bereits nach dem 1. Lauf zu Ende. Der Rückstand der 23-Jährigen war zu gross und der Sprung ins Feld der Top-30 nicht möglich.

Aline Danioth hingegen war als Achtzehnte nach dem 1. Lauf ganz gut auf Kurs, auch wenn sie selber mit der gezeigten Leistung nicht ganz zufrieden schien. „Es war nicht einfach. Bei der dritten Bodenwelle hat es mich gespickt und das Tempo war weg. Danach habe ich etwas die Geduld verloren und es haben sich weitere Fehler eingeschlichen“, lautete Danioths Selbstkritik. Im 2. Durchgang konnte sich die Urnerin rangmässig zwar nicht verbessern, den 18. Platz aber halten. „Ich kann mit dem Saisonstart zufrieden sein. Einige Abschnitte waren wirklich gut, aber ich habe noch etwas zu viele Fehler gemacht.“ Sie, die im Sommer mit vom vierten Lendenwirbel ausgehenden Rückenproblemen zu kämpfen hatte, sei froh, dass die Saison nun lanciert sei. „Auf dem Resultat von Levi kann ich aufbauen“, meinte Danioth.

Fernab vom Geschehen im Weltcup haben andere Stöckli-Fahrerinnen und Fahrer für positive Nachrichten gesorgt. Die 24 Jahre alte Amerikanerin Lila Lapanja hat zum Auftakt des NorAm-Cups in Copper Mountain gleich beide Slalom-Rennen für sich entscheiden können und Marco Fischbacher – wie Lila Lapanja neu im Stöckli-Team – konnte Zinal nach zwei FIS-Riesenslaloms mit je einem Sieg und einem 3. Platz verlassen.

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