2019-01-15

Angeschlagene Viktoria Rebensburg (Platz 5) und überraschende Andrea Ellenberger (11. Rang)

Der von Mikaela Shiffrin gewonnene Riesenslalom in Kronplatz hatte für die Stöckli-Fahrerinnen am Dienstag praktisch die gesamte Gefühlspalette auf Lager. Von riesiger Freude über Zufriedenheit bis Enttäuschung war alles dabei.

Angeschlagene Viktoria Rebensburg (Platz 5) und überraschende Andrea Ellenberger (11. Rang)

Zufrieden war die bestplatzierte Stöckli-Athletin. Viktoria Rebensburg, gesundheitlich angeschlagen, zeigte in beiden Läufen im obersten Streckenteil gute Fahrten, konnte aber die angriffige Fahrweise jeweils nicht bis ins Ziel durchziehen. Womöglich auch eine Frage der Kräfte, die nachliessen. Sie habe eine Woche fast nur im Bett zugebracht und sei nicht bei 100 Prozent, sagte die Deutsche im Ziel. „Mit dem Top-5-Platz bin ich zufrieden“, meinte Rebensburg weiter und liess offen, welche Rennen sie bei Speed-Wochenende in Cortina d’Ampezzo fahren wird. „Der Fokus gilt dem Super-G. Ich muss zuhause mal schauen, wie es mir geht und wie sich die Gesundheit entwickelt.“

Zurecht „mega glücklich“ war Andrea Ellenberger mit ihrem fünften Saisonrennen im Weltcup. Die Nidwaldnerin, die in den vergangenen Jahren gesundheitlich so arg gebeutelt worden ist, konnte sich nach dem Rennen am Semmering (AUT) zum zweiten Mal in Serie für den 2. Lauf qualifizieren. Und das als Dreizehnte klar und deutlich. Die 25-Jährige wollte nichts von Zurückhaltung wissen und auch im 2. Lauf angreifen. Die Verbesserung um noch zwei Ränge war der Lohn für eine erneut starke Fahrt auf einem schwierigen Hang. Ein kleiner Fehler kostet Ellenberger womöglich die erste Top-10-Platzierung im Weltcup. Aber: „Ich bin mega glücklich, dass es so gut aufgegangen ist. Ich habe mich an der Idee orientiert, dass heute vieles möglich ist“, meinte Ellenberger, die sich über ihr mit Abstand bestes Weltcup-Resultat freuen durfte.

Mit definitiv weniger guten Gefühlen reisen Aline Danioth und Jasmina Suter aus dem Südtiroler Skiort ab. Danioth verpasste als 46. Mit zu grossem Rückstand die Qualifikation für den 2. Lauf deutlich und Suter brachte den 1. Lauf nicht ins Ziel und schied aus.

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